Daten und Fakten
Entwicklung der Anbaufläche
Auf über 2 Mio. ha (17 Prozent der Ackerfläche) werden im Jahr 2008 Rohstoffpflanzen überwiegend für die energetische Nutzung angebaut.
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- Cultivation of renewable raw materials in Germany (CMYK, 300 dpi, 900 kB, JPG)
- Cultivation of renewable raw materials in Germany (SW, 259 KB, JPG)
- Anbau nachwachsender Rohstoffe 2007 (CMYK, 300 dpi, 1,2 MB, JPG)
- Anbau nachwachsender Rohstoffe 2007 (SW, 577 KB, JPG)
Nutzung nachwachsender Rohstoffe durch die deutsche Chemische Industrie
Im chemisch-technischen Bereich werden jährlich etwa 2,7 Mio. t nachwachsende Rohstoffe verarbeitet, rund 2,1 Mio. t davon gehen direkt in die Chemische Industrie. Dem stehen rund 17 Mio. t petrochemische Rohstoffe gegenüber.
Nutzung nachwachsender Rohstoffe durch die Industrie
Für die chemische Industrie sind pflanzliche Öle und tierischen Fette die wichtigsten nachwachsenden Rohstoffe. Unter die sonstigen pflanzlichen Rohstoffe fallen Proteine (rund 55000 t) bzw. Naturharze und Wachse (rund 31000 t), die insbesondere in den Bereichen Klebstoffe bzw. Lacke und Farben verwendet werden.
Verwendung von Stärke, Zucker und Cellulose in Deutschland
Über die chemische und fermentative Konversion erschließen sich Stärke und Zucker breite Anwendungsgebiete als chemische Zwischenprodukte, Fein- und Spezialchemikalien oder für Pharmaprodukte.
Chemiezellstoff wird zu Cellulosederivaten für die Bau-, Kosmetik- und Pharmaindustrie aber auch Chemiefasern verarbeitet.
Nutzung forstwirtschaftlicher Rohstoffe durch die Industrie
Mit 147,9 Mio. Festmetern werden in Deutschland erhebliche Holzmengen verarbeitet. 77,7 Mio. Festmeter davon werden in Form von Holzhalbwaren importiert.
Nutzung von Naturfasern in der Automobilindustrie

Während Flachs, Hanf und exotische Fasern den Automobilbau erst nach und nach erobern, haben sich Holzfasern und Baumwolle dort längst etabliert. Im Jahr 2005 wurden so in Deutschland insgesamt 91000 t Fasern aus nachwachsenden Rohstoffen verarbeitet.







