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Auf über 2 Mio. ha (17 Prozent der Ackerfläche) werden im Jahr 2007 Rohstoffpflanzen überwiegend für die energetische Nutzung angebaut.
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Im chemisch-technischen Bereich werden jährlich etwa 2,7 Mio. t nachwachsende Rohstoffe verarbeitet, rund 2,1 Mio. t davon gehen direkt in die Chemische Industrie. Dem stehen rund 17 Mio. t petrochemische Rohstoffe gegenüber.
Für die chemische Industrie sind pflanzliche Öle und tierischen Fette die wichtigsten nachwachsenden Rohstoffe. Unter die sonstigen pflanzlichen Rohstoffe fallen Proteine (rund 55000 t) bzw. Naturharze und Wachse (rund 31000 t), die insbesondere in den Bereichen Klebstoffe bzw. Lacke und Farben verwendet werden.
Über die chemische und fermentative Konversion erschließen sich Stärke und Zucker breite Anwendungsgebiete als chemische Zwischenprodukte, Fein- und Spezialchemikalien oder für Pharmaprodukte.
Chemiezellstoff wird zu Cellulosederivaten für die Bau-, Kosmetik- und Pharmaindustrie aber auch Chemiefasern verarbeitet.
Mit 147,9 Mio. Festmetern werden in Deutschland erhebliche Holzmengen verarbeitet. 77,7 Mio. Festmeter davon werden in Form von Holzhalbwaren importiert.

Während Flachs, Hanf und exotische Fasern den Automobilbau erst nach und nach erobern, haben sich Holzfasern und Baumwolle dort längst etabliert. Im Jahr 2005 wurden so in Deutschland insgesamt 91000 t Fasern aus nachwachsenden Rohstoffen verarbeitet.