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Auf mehr als 2 Millionen Hektar Ackerfläche wachsen in diesem Jahr in Deutschland bereits Industrie- und Energiepflanzen. Raps für Biodiesel, Getreide und Mais für Biogasanlagen, Kartoffeln für die Papierherstellung, Sonnenblumen für die chemische Industrie und viele andere Pflanzen sind als Rohstofflieferanten unverzichtbar geworden.
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Von Flachs und Leinöl zum Karosserieteil
Heute setzt die deutsche Automobilindustrie in erster Linie im Innenbereich auf Kunststoffe, die durch eingebettete Flachs- und Hanffasern stabil und belastbar werden. Mehr als 45.000 Tonnen dieser naturfaserverstärkten Kunststoffe (NFK) verbaute sie im letzten Jahr. Unter Kaschierungen aus Leder oder Textilien stabilisieren NFK Türinnenverkleidungen, Hutablagen oder Reserveradmulden.
Aber auch als Karrosserieteil können NFKs verarbeitet werden. Die Karosserieteile für Smudos Rennwagen sind das aktuellste Produkt der Forschungen.
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Rotzfrech steht er da, der Bauer Hubert und fragt den Stadtmenschen "Wusstest Du, dass nur vier Kühe für einen Haushalt ein Jahr lang Strom liefern können?". Da staunt der Stadtmensch. Dass Gülle und Mist in einer Biogasanlage dank Hightech zu richtig viel Strom werden können, darüber hat er bisher nicht nachgedacht. Ebenso wenig ist ihm bewusst, dass die Türverkleidungen seines Autos vielleicht auch schon aus Naturfasern sind. Denn nachwachsende Rohstoffe sind schon heute vielfach im Einsatz und bieten eine echte Alternative zu Erdöl oder Kohle. Dass hochwertige landwirtschaftliche Rohstoffe und ausgereifte Technologien dabei Hand in Hand gehen, bringt der clevere Bauer Hubert ganz locker rüber. Er ist der souveräne Star der Kurzbeiträge und macht mit witzigen Aha-Effekten klar, dass es sich heute wieder lohnt, mit Holz zu heizen oder Biodiesel zu tanken. Auch wenn man nicht bis nach Peking fahren will – dorthin käme man nämlich mit dem Biodiesel, der sich aus der Ernte eines Hektars Raps gewinnen ließe.
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